Stahlwasserbau - Robuster Schutz gegen die Kraft des Wassers
| Stahlwasserbauten wie Schleusen, Wehranlagen, Kanalbrücken, Schiffshebewerke oder auch Spundwände prägen weithin unsere Wasserstraßen, Küstenbefestigungen und Hafeneinrichtungen. Sie sind hohem, korrosivem Angriff ausgesetzt. Neben Wind und Wetter setzen ihnen besonders Wasser, ständige Wasserwechsel sowie Salze und andere aggressive Stoffe zu. Da diese Bauwerke vielfach Jahrhundertinvestitionen darstellen, ist ihr Erhalt, Nutzung und Standsicherheit über Generationen eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit. | |  |
Die ZTV-W ist das Regelwerk für die öffentliche Hand im Hinblick auf den Korrosionsschutz im Stahlwasserbau. Die ZTV-W gelten für alle festen und beweglichen Teile von Stahlwasserbauten und für stählerne Ausrüstungsgegenstände von Wasserbauwerken. Sie sind sinngemäß auch für den Korrosionsschutz von Schiffen, schwimmenden Geräten und Schifffahrtszeichen anzuwenden. Korrosionsschutzprodukte werden hierbei gemäß den Richtlinien für die Prüfungen von Beschichtungsstoffen im Stahlwasserbau (RPB) geprüft und anschließend durch die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) in zwei Listen zugelassen:
- Liste der zugelassenen Systeme I – für Binnengewässer, Im 1
- Liste der zugelassenen Systeme II – für Meerwasser und Böden, Im 2 / 3.
Seit vielen Jahren sind wir dem Stahlwasserbau eng verbunden. Anfänglich mit Bitumen – und Teeranstrichen, später dann mit Beschichtungen aus Teer-Epoxidharzkombinationen. Heute werden vorwiegend lösemittelreduzierte wie SikaCor PUR SW oder Sika Poxicolor SW bzw. lösemittelfreie Beschichtungen wie SikaCor SW 500 eingesetzt. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick: - Ungefährlich für Umwelt und Gesundheit
- PAK-frei
- Geringer Lösemittelgehalt bzw. lösemittelfrei
- Auch bei niedrigen Temperaturen leicht verarbeitbar
- Gute Frühwasserbeständigkeit
- Schnelle Überarbeitbarkeit und Reaktion
- Lange Standzeiten mit hervorragendem Korrosionsschutzleistungsvermögen
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